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    Montag, 30. Juli 2007 | Short News, Lookout

    Lookout: Mit Fulani ewig weiblich

    Das junge Wiener Label Fulani ist durch gewagte Mode mit Anleihen aus der R'n'B-Musik international erfolgreich geworden. Frauen können wieder mehr Haut zeigen.

    (c) Fulani

    Außergewöhnliche Muster und Schnitte garantieren bei Fulani Aufmerksamkeit.

    Vor rund vier Jahren gründete Omatu Gottschlich, 27, mit ihrer Freundin Sandra Sturm das Modelabel Fulani. Der Name des Labels ist der Bezeichnung für eine afrikanische Volksgruppe entlehnt und spielt auf die ethnischen Wurzeln der in Österreich geborenen Designerin an - Omatus Vater kommt aus Nigeria, während ihre Mutter Österreicherin ist.

    Gewissermaßen kann man den Einfluss der afrikanischen Kultur in der Mode von Fulani feststellen. Betont wird besonders die Weiblichkeit, die Schnitte heben feminine Reize besonders hervor, ohne zu viel zu zeigen. Gewagte Muster, die an die achtziger Jahre erinnern (Ähnlichkeiten mit Gepardenmustern oder Zebrastreifen) und Schnitte, bei denen man an Bands wie Duran Duran in ihren Höchstzeiten (nur in der Damenversion) erinnert wird, beweisen, dass man heutzutage wieder einiges an Mut aufbringen muss, um zeitgenössische Designermode zu tragen. Dies betrifft aber hauptsächlich die älteren Kollektionen von Fulani.
    Die neueren Entwürfe sind entschieden gereift und gehen eher in die Mainstream-Richtung. Klassische, elegante Streetwear wird einem bei den jüngeren Entwürfen geboten. Neben eindeutigen Einflüssen aus dem Bereich der Musik, wo vor allem R'n'B, Soul und Hip Hop vorherrschen, kann man auch Elemente aus der Pret-à-Porter-Mode erkennen. Glänzende Stoffe und Schnitte, die viel Haut zeigen, heben den weiblichen Körper hervor. Frauen, die aussehen wollen, wie aus einem R'n'B-Video und keine Scheu vor Gaffern haben, sind bei Fulani sicher richtig.

    Mittlerweile ist das junge Wiener Label auch interational erfolgreich. Vor allem ist Fulani in den USA umtriebig. Auf der Label-Homepage kann man verschiedenste Fotos mit amerikanischen "Stars" ansehen, die zwar (meistens) keine Fulani-Mode tragen, aber so nett waren, sich mit der Designerin, die in Wien die Modeschule absolvierte, ablichten zu lassen.
    Wer sich für die Mode von Fulani interessiert, kann zum Beispiel in Wien am Wildpretmarkt 1 vorbeischauen, wo Omatu Gottschlich einen Shop eröffnet hat.

    Hier geht's zur Diashow der neuen Fulani-Kollektion:


    www.fulani.at


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