Dita von Teese geht auf Konfrontationskurs
Dass Stil und Striptease zusammenpassen, zeigt keine besser als Dita von Teese. In der aktuellen Ausgabe von GQ lacht sie über sich selbst: "Ich finde es witzig, dass gerade ich als Mode-Ikone gelte, wo es doch mein Job ist, Kleider abzulegen."
Sie selbst interpretiert sich als Reinkarnation der 40er Jahre: "Meine Shows sind eine Hommage an das vergötterte Glamourgirl."In GQ kann sie einen Seitenhieb auf andere Glamour- und It-Girls nicht lassen: "Weil ich anders als Paris Hilton mein Hemd nicht am Nabel abschneide und sogar Unterwäsche trage, bin ich ein Freak."Gerade weil sie munter gegen den Mainstream der Nacktheit schwimmt, ist von Teese für viele eher Kunst als Strip: "Das aktuelle Schönheitsideal ist blond und braun gebrannt. Nicht besonders raffiniert." Und sie legt noch eine Provokation drauf: "Kalifornien leidet unter aktuellem Schönheitsmangel: Sandalen, T-Shirts und Jogginganzüge überall." Dita von Teese glaubt an das Diktat der Medien: "Modemagazine sind wie Bibeln. Nur dass sich dieser Gott allepaar Monate neue Regeln einfallen lässt. No rules - das muss man verinnerlichen."
Nur in einem Punkt ist sie typisch amerikanisch - wenn es um Männer und Autos geht: "Das Auto spielt im Paarungsgeschäft eine große Rolle." Denn: "Ein Kerl braucht einen Job, ein Haus, ein Auto und - hier kommt endlich mein Hirn ins Spiel - Geschmack. Ein schlecht sitzender Anzug ist ein absoluter Abturner."
(ots)
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