Mit Social Commerce zu mehr modischer Individualität
Bei Social Commerce, einer seit kurzem intensiv auftretenden Tendenz im elektronischen Handel, können die Kunden bei der konkreten Gestaltung des jeweiligen Produkts mitreden. Die neuen E-Commerce Portale zeichnen sich meist dadurch aus, das sie eher kleiner sind, dafür aber eine Plattform für Unikate und Besonderes darstellen.
Im Gegensatz zu großen Konkurrenten wie ebay verkaufen die Social Commerce-Shops zu Fixpreisen, sie sind also nichts für Schnäppchenjäger und Geizhals-Homepage-Käufer. "Aber die meisten schätzen den Unikat-Charakter der Ware. Hier feilscht niemand um den Preis.", meint Monique Baumann vom E-Commerce-Portal DaWanda, das mittlerweile sehr erfolgreich ist.
Der Social-Commerce-Gedanke geht aber noch weiter. Es gibt sogar schon Kooperationen zwischen den Shops der neuen Art und Bloggern. Wenn jemand in einem Blog auf diverse Produkte von einem Social-Commerce-Portal verweist und ein Konsument über diesen Link ein Produkt kauft, profitiert auch der Blogger finanziell davon.
Die ersten Portale dieser Art entstanden in den USA, Musterbeispiele sind etwa Etsy.com oder Threadless.com. Aber auch hierzulande hat sich die Form des Internet-Handels rasch verändert - zugunsten der Kunden, die mehr Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht sowie die Möglichkeit zu mehr Individualität in der Mode bekommen.
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