Valentino: "Ich bin die Frau, die ich anziehe!"
"Ich verstehe mich als Couturier, der die ganze Verantwortung fürs Frausein übernimmt. Ich bin die Frau, die ich anziehe", beschreibt Valentino Garavani in Vanity Fair sein Selbstverständnis als Modedesigner. Valentino weiter: "Man muss viel Erfahrung haben, um einfach zu schneidern und ein Kleidungsstück so zu konstruieren, dass der Körper, der Busen, die Hüfte, die Beine zur Geltung kommen. Eine Frau muss sich immer schön und magnetisch fühlen."
Die Arbeitsweise Valentinos ist geprägt von seinem angeborenen Perfektionismus: "Eines Tages wurde mir klar, dass ich einfach alles sehe, alles beobachte. Ich kam in ein Haus und sah sofort den Fleck auf dem Sofa, nicht das Übrige, das tadellos war. Es fällt mir sehr leicht, streng mit anderen zu sein, weil ich gleich erkenne, was falsch ist", so der 75-Jährige.
Seit 45 Jahren begeistert Valentino nun schon die Mode-Szene mit seinen Kreationen und ist erfolgreicher denn je. Die schönsten Frauen- von Elizabeth Taylor bis Gwyneth Paltrow - tragen seine Kleider. Über die Wirkung seines Markenzeichens, die Schleife, sagt er: "Schleifen gehen ins Haar, in die Mitte des Busens, Schleifen gehen in die Taille, Schleifen gehen auf den Po. Schleifen gehören überall hin. Wenn Sie eine Drapierung kreieren, einen Schnitt oder eine Stoffbewegung geschaffen haben und sie fixieren wollen, dann brauchenSie etwas, um den Effekt auf glamouröse Weise explodieren zu lassen, und dann platzieren Sie eine Schleife."
(ots)
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