k/ma - charismatische Mode
Zwar verweist das Logo ihres 1997 gegründeten Labels km/a, das einem Tachometer gleicht, auf das kurzweilige Wesen der Modewelt, ihre eigenen Kreationen stehen dem aber entgegen. Da können schon mal Original-Gefängnisdecken, Unterdachspannen oder ausrangierte Fallschirme als Material für robuste, mehrfach verwendbare und bequeme Kleidungsstücke dienen. Im Zentrum der Arbeit von Harrer, die in Wien das Modekolleg Herbststraße besuchte, steht der Anspruch auf Innovation und Anwendbarkeit.
So sind die Kreationen von km/a zwar teilweise gewagt und voller Überraschungen, aber sie bleiben durchaus tragbar. Charakteristisch in Harrers Kollektionen ist, dass das »Entwerfen« nicht bei der Designerin endet. Der oder die TrägerIn kann das Kleidungsstück in vielen Fällen wenden und beidseitig tragen.
Zudem ist es oft erwünscht, dass der "User" das Teil farblich bearbeitet, wie es schon durch einen Graffitikünstler bei weißen Stücken geschah. An Einfällen mangelt es Katha Harrer wahrlich nicht. In unserer Modestrecke kann man die Kombination aus verschiedenen Materialien, gewagten Schnitten und extravaganter Eleganz bewundern.
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