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    Mittwoch, 12. März 2008 | Porträt

    100 Jahre Huber – Eine österreichische Wäschelegende feiert Geburtstag!

    Vor 100 Jahren wurde in Vorarlberg die Wäschefirma Huber gegründet. Seit 1908 hat sich Huber vom heimischen Familienbetrieb zum multinationalen Wäschekonzern entwickelt, der zum fixen Bestandteil der Markenlandschaft weltweit geworden ist.

    (c) Huber

    (c) Huber

    (c) Huber

    Wo einst mit einfachen Mitteln einfache Ware hergestellt wurde, kommen heute hohes Mitarbeiter Know- how und Hightech - Geräte zum Einsatz, die hoch technologische und hoch emotionale Produkte fertigen. Mehr als 85 Prozent aller Österreicher kennen die Marke Huber. „Huber Tricot macht froh“! Der gute alte Slogan aus den 60er Jahren war einer der einprägsamsten Werbeslogans der heimischen Textil-Geschichte.  

    1908 übernahm der Vorarlberger Josef Huber, "Urvater" des heutigen Textilkonzerns, die Wirkwarenfabrik „Anton Heinzle Götzis“, für die er auch einige Jahre davor als Handelsreisender tätig war. Er siedelte mit seiner Frau Elise und den sechs Kindern in das heutige Stammhaus in Götzis um und legte so den Grundstein des Unternehmens. Aus dem kleinen Familienbetrieb, der von Generation zu Generation ausgebaut wurde, entwickelte sich im Laufe der Zeit ein multinationaler Wäschekonzern.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trug die Einführung des Trikot-Stoffes nicht nur zu einem hohen Tragekomfort, sondern auch zur Emanzipation der Frau bei. Durch ihn wurden Frauen nicht mehr in Korsetts gezwängt, sondern konnten sich in elastischer, bewegungsfreundlicher Trikotware bewegen und auch Sport betreiben. 

    In den 50er Jahren revolutionierte eine neue Schnittart die Männer-Unterhose: Eingriffe in X- und Y-Form sorgten für gute Passform und Bequemlichkeit.
    Besonders praktischer Dauerbrenner der 20er bis 50er Jahre: eine im Schritt offene,
    graubraune Hose aus dicker, innen aufgerauter Trikotware – dem sog. Pelztrikot – bevorzugt von den Feldarbeiterinnen und Marktfrauen getragen.
     
    Bis in die 60er Jahre dominierten in den Kollektionen die traditionellen Farbtöne Grau, Weiß, Hellblau und Rosa, danach wurde die Wäsche bunt! Die größten Kollektionen in der Produktionsgeschichte bestanden aus rund 800 Artikeln, die Farbkarten wiesen bis zu 1.200 Farbtöne auf. Oberste Ziele waren und sind auch heute hoher Tragekomfort und Hautverträglichkeit der Stoffe sowie leistbare Preise. Dank dieser Strategie brachten die 70er- und 80er-Jahre einen Produktionsansturm von täglich bis zu 20 Tonnen Stoff. Ebenso erkannte Huber die Anforderungen des internationalen Marktes und eröffnete bzw. übernahm zusätzliche Konfektionsbetriebe in Ungarn, Portugal und Bulgarien. 2006 wurde das "Huber Chinese Office" eröffnet. 
     


    www.huber-tricot.com


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