Persepolis ist "Wertvollster Film des Jahres"
Über 600 international hochkarätige Gäste (unter ihnen Sir Bob Geldof, Hilary Swank, Ben Kingsley, Joseph Fiennes, Christopher Lee, Joschka Fischer, der russische Oppositionelle Garri Kasparow, Nadja Auermann, Anna Netrebko, I. H. Dr. Gabriele Inaara Begum Aga Khan, Umweltaktivist David de Rothschild, u.v.a.) waren Zeugen, als die Grande Dame des französischen Films, Catherine Deneuve (spricht in der französischen Originalversion Marjanes Mutter Taji) zusammen mit der deutschen (Film-) Stimme von Marjane, Jasmin Tabatabai, den Preis für den "Wertvollsten Film" im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt stellvertretend entgegen nahm.
Hollywoodproduktionen wie Michael Winterbottoms "Ein mutiger Weg" (A Mighty Heart), "Im Tal von Elah" (In the Valley of Elah) von Paul Haggis, Jason Reitmans "Juno" und "Der Krieg des Charlie Wilson" (Charlie Wilson's War) von Mike Nichols hatten an diesem Abend eindeutig das Nachsehen und gingen leer aus.
"Ich wünsche Euch viel Glück", sagte Catherine Deneuve und richtete dabei ihre Worte konkret an die Autorin und Regisseurin Marjane Satrapi, die sich gestern in Berlin entschuldigen ließ. Satrapi befindet sich derzeit bereits auf Oscar-Promotiontour in den USA. Dort geht "Persepolis" als einziger europäischer Film ins Rennen um den Oscar in der Kategorie "Beste Animation". Die beiden CGI- Abenteuer "Ratatouille" und "Könige der Wellen" (Surf's Up) sind ebenfalls nominiert.
Mit ausgezeichneten Filmen wie "Persepolis" ist es dem Münchner Independent Prokino nach Erfolgen wie mit "Die fabelhafte Welt der Amélie" und "Wie im Himmel" ein weiteres Mal gelungen, eindrucksvolle Geschichten für den Zuschauer auf deutsche Leinwände zu bringen.
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