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    Samstag, 06. Oktober 2007 | Lookout

    Lookout: Sixxa

    Igor, Bobby und die Pillboys warten schon, wenn man die Stiegen zu Kathi Macheiners Atelier über dem Merchzilla-Shop hinaufsteigt. Die Pappkameraden sind aber nur ein paar der Character, denen man auf den T-Shirts, Jeans oder Jacken von Sixxa, Macheiners Label, begegnet: Mittlerweile ist auf dem Zeichenblock und am Computer der Designerin eine ganze Familie gewachsen, die auf der Street- und Boarderwear von Sixxa ihre Späße treibt. Warum die meisten einen Quadratschädel haben? Ihre Erfinderin ist bekennende Spongebob-Anhängerin.

    Wenn man zweimal hinschaut, ergeben sich auf den Basics (raffinierte, klare Schnitte) ganze Geschichten, zum Beispiel „Igor, Spugi and Veilchen on a trip to Crystal Island“. Da steckt Macheiner ihre Figuren in Eskimoanoraks – weil sie ein Grönlandfan ist, und überall grinsen Totenköpfe hervor, „weil die zum Leben einfach dazugehören“. Das Spiel mit Totenköpfen betreibt die Wienerin und Wahl-Altenmarkterin übrigens sehr viel länger und ganz unabhängig von dem kurz aufgeflackerten Hype. Sie hat das Motiv sogar in einem Dirndlstoff (gibt’s nächsten Sommer!) verarbeitet - ziemlich verfremdet, dass man wie gesagt, zweimal schauen muss. Aber genau darin liegt der Reiz der Teile aus der Sixxa-Kollektion. Natur bzw. Alpen trifft Street-Art. „Ich mag Gegensätze, Schmetterlinge kombiniert mit Kampfflugzeugen.“
    Für die Sixxa-Erfinderin führte der Weg zur Streetwear nicht etwa über eine Mode-Klasse oder eine Nähmaschine, sondern über den Zeichenblock und Computergrafik. Beim Illustrieren ist sie auf die Idee gekommen, ihre Sujets auf Textil zu drucken. Zugleich ärgerte sie sich als aktive Freestyle-Snowboarderin über fade Snowboardklamotten. Augenscheinlich sporty sind an Sixxa-Teilen oft nur mehr die funktionellen Materialien, sonst  kommen sie sehr streetwearmäßig daher.
    Sixxa betreibt enormen Aufwand: Stickereien, Innenfutter, Samtbänder am Bündchen. Für ihr teuerstes Teil der Winterkollektion verwendet sie High-end-Fleece.
    Sixxa ist übrigens kein Label für Doppelnullträgerinnen, deswegen präsentiert es sich nicht mit Models sondern mit Freunden und Bekannten, egal, welche Optik. An die 25 Teile umfasst die aktuelle Kollektion von Sixxa, produziert wird in Portugal.

    Bezugsquellen:
    SIXXA gibt’s bei oder über den Webshop von Merchzilla.com (Linke Wienzeile 178, 1060 Wien) und in ausgewählten Boardshops in ganz Österreich


    www.sixxa.com

    www.merchzilla.com


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