Carine Roitfeld: Jetzt wieder Freelancerin
Zurzeit ist Roitfeld auf der Fashion Week in New York und gesteht, dass es dort diesmal für sie anders sei als sonst. "Für mich ist es seltsam, während der Fashion Week nach New York zu kommen und nicht die Chefredakteurin der französischen 'Vogue' zu sein", gesteht sie. "Das habe ich natürlich auch vorher, als ich nur eine Freelancerin war, gemacht, aber zehn Jahre sind eine lange Zeit. Ich bin ungefähr 20 Mal hergekommen und plötzlich bin ich nicht die Chefredakteurin. Es ist hart, jetzt wieder Freelancer zu sein, aber zugleich auch aufregend." Zu den Shows, so Roitfeld im Gespräch mit 'Style.com' werde sie jedoch nicht gehen. "Vielleicht schaue ich mir bei den Previews einige Freunde an, aber eigentlich bin ich für die amfAR-Gala am Mittwoch hier", erzählt die Vielbeschäftigte, die auch noch ihr Buch fertigstellen müsse und gesteht: "Ich bin sehr in Verzug, das hier sind meine letzten Tage, um es fertigzustellen. Es wird im September oder Oktober rauskommen." Auf die Frage, ob der Schmöker ein Rückblick auf ihre Karriere sei, antwortet sie: "Ein bisschen ist es das. Ich sehe nicht gerne zurück. Zu einem Bild zurückzukehren, das man vor 20 Jahren gemacht hat, ist fast so, wie zu einem Therapeuten zu gehen. Da kommen viele Emotionen hoch…Die meisten Bilder habe ich mit Mario Testino gemacht… das Buch ist am meisten Mario Testino gewidmet." An ihre Shootings, bei denen die langhaarige Schöne anwesend war, kann sie sich indes noch gut erinnern und kann dabei nicht nur ihre Zeit bei der französischen Mode-Bibel nennen. "Ich hatte bei der französischen 'Glamour' eine gute Zeit und auch, als ich für 'The Face' gearbeitet habe. Das sind erinnerungswürdige Geschichten und warum? Vielleicht, weil es dabei nicht nur im Mode ging. Sie sind erinnerungswürdig, weil es einen Moment einfängt", philosophiert sie.
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