Neue Studie räumt mit dem "Mythos Schuhtick" auf
Schuhe müssen bequem sein, sagen 93 Prozent der Verbraucher in Deutschland. 91 Prozent unterstreichen, dass Schuhe gut verarbeitet sein müssen. Dem modischen Aspekt gewinnen die Bundesbürger deutlich weniger ab: Gerade einmal 42 Prozent der Männer und Frauen finden, dass Schuhe in erster Linie trendy sein sollten.
Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Studie des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics AG zu "Käufertypologien im Schuhfachhandel", die mit dem Mythos vom Schuhtick aufräumt. Für die Studie wurden 1.613 Männer und Frauen im Alter von 14 bis 70 Jahren zu ihrem Kaufverhalten und ihren Einstellungen zum Schuhkauf gefragt.
Danach erwerben die Deutschen im Durchschnitt 3,5 Paar Schuhe pro Jahr. Immerhin jeder Fünfte kauft nur ein Paar, rund jeder Zehnte allerdings sieben bis zehn Paar. Frauen liegen mit 4,1 Paar pro Jahr erwartungsgemäß über dem Durchschnitt, Männer mit 2,9 Paar darunter.
Gleichzeitig kommt die Studie zum Schluss, dass der deutsche Schuhmarkt sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat: 60 Prozent aller Bundesbürger kaufen nur dann neue Schuhe, wenn ein altes Paar abgenutzt ist. Männer (70 Prozent) sind genügsamer als Frauen (51 Prozent). Psychologische Käufertypen, die von den Marktforschern der psychonomics AG auf der Basis der Umfrage gebildet wurden, sollen dem Fachhandel nun helfen, gezielte Marketingstrategien zu entwickeln
und Kunden zu binden.
Unter www.schuhtypen.de können Verbraucher online testen, zu welchem der fünf im Rahmen der Studie identifizierten Schuhkauftypen sie gehören, und erhalten Tipps für den nächsten Bummel durch die Schuhgeschäfte.
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