sO mINe* - Kleider für die Ewigkeit
Die Entwicklung des eigenen Modestils ist wie die Findung zu sich selbst. Manche machen sich mehr Gedanken darüber, andere weniger. Und vor allem heißt eigener Stil nicht, jedem Trend hinterher zu eilen. Man soll filtern und bewusst entscheiden, was passt und was man liebt und nicht nur das kaufen, was alle tragen. Es ist nicht leicht, sich nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen. Aber nur wenn man ganz genau auf sich hört, kommt dieser ganz bestimmte Moment, dieses Gefühl, wenn man vor einem Kleidungsstück steht und genau weiß: Das ist meins.
In eine solche Situation will uns die junge Designerin Simone Frings so oft wie möglich bringen. Denn genau diese Idee steckt hinter ihrer Mode. Sie möchte Dinge schaffen, die bleiben. Die man immer wieder rausholen kann, an denen man sich immer wieder freut und die sich mit neuen Stücken auch später noch wunderbar kombinieren lassen. Denn auch bei einem Kleidungsstück gibt es die Liebe auf den ersten Blick. Man sieht ein Teil und denkt sofort: Ja, dass ist es. Das bin ich! Das ist sO mINe*! Und auch Saisons später soll man sich an den Moment erinnern können, an dem man es unbedingt haben musste.
Hat man sein Lieblingsstück gefunden, soll man es auch so oft wie möglich tragen können. Die Aussage: „Das kann ich nur zu einem bestimmten Anlass tragen.“, gibt es bei Simone nicht. Sie kleidet sich nicht für den Anlass, sondern danach, wie sie sich fühlt.
sO mINe* bedeutet spielen. Sich fühlen wie ein kleines Mädchen vor Mamas Schrank. Sich unbeschwert kleiden und alles kombinieren, was gefällt. Deshalb vertragen sich bei sO mINe* alle Muster bestens untereinander und in der Kombination liegt der besondere, unkomplizierte, natürliche Look. Jede Frau darf das kleine Mädchen in ihrem Herzen wiederentdecken, das vor dem riesigen Schrank der Welt steht und einfach Freude am spielen hat. In unserem Alter natürlich Spielen mit der Mode, um damit seinen ganz persönlichen Stil auszudrücken.
Nach dem Modedesign Studium an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht und nach einigen Jahren im Kreativteam von Hugo Boss wurde ausprobiert und analysiert, bis die erste eigene Kollektion auf den Beinen stand. Im Januar 2010 präsentierte Simone Frings den Herbst/Winter 2010/11 zum ersten Mal auf der Premium in Berlin und im März in Paris. In ihrem Atelier in Aachen entstehen die Entwürfe, die ausnahmslos in Deutschland produziert werden. Aufwändige Schnitte werden zu Kleidungsstücken aus hochwertigen Materialien, wie Seide, Seidenmischungen, Kaschmir und leichten Cottonstoffen.
Die Accessoires sind reine Handarbeit. Ein kleines Holzgesicht mit Stoffturban und Perlenohrringen zieht sich wie ein roter Faden durch die Kollektion. Handbemalt und handgefertigt taucht es auf Ohrringen, Broschen und Gürteln auf.
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