Schluss mit unfairer Mode!
Auch wenn sich derzeit der Winter noch ein letztes Mal aufbäumt - die Frühjahrsmode wartet bereits auf die modebewusste KonsumentInnenschar. Doch was beim Einkauf Freude bereitet, erzeugt bei der Herstellung viel Leid. „Die Textilindustrie produziert überwiegend dort, wo die Bezahlung gering, Kinderarbeit erlaubt ist und die Umwelt- und Sozialstandards niedrig sind“, kritisiert Mag.a Michaela Knieli, Textilexpertin von "die umweltberatung". Durch den Druck der Diskontpreise in den westlichen Shopingcentern wandern die Produktionsabteilungen heimischer Betriebe nach Asien, allen voran China, aus. Die modische Alternative: Ökotextilien.
Das Handbuch liefert LehrerInnen und VerkäuferInnen im Textilhandel die wichtigsten Zahlen und Fakten der Textilproduktion und Argumente für den Kauf von Ökotextilien. Es beschreibt die Textilproblematik entlang der Herstellungskette: vom enormen Pestizideinsatz beim Anbau der Fasern über das energieaufwändige Spinnen, Weben und Färben bis zu den möglichen Rückständen in Textilien. Weiters zeigt das Handbuch die Vorteile pflanzlicher Fasern aus Bio-Anbau und enthält beeindruckende Zahlen über die konventionelle Textilproduktion: Ca. 7.000 bis 29.000 Liter Wasser benötigt die Herstellung von 1 Kilo Baumwolle.
Methodenset für den Unterricht
Das Methodenset eignet sich für den Einsatz an AHS, BHS, Berufs- und Modeschulen. Es umfasst 16 Methoden, von kurzen Einstiegsspielen ins Thema bis zur umfassenden, durchgeplanten Projektwoche. Damit lernen die SchülerInnen spielerisch die ökologischen und sozialen Hintergründe der Textilproduktion kennen.
Mode von OTTO
Frisuren
Mode von Heine
Perlenschmuck