Designer auf der Blickfang 07
Design ist nicht nur etwas für das Auge. Design muss auch funktionieren. So wie Mode und Schmuck müssen ebenso die Möbel passen. Also muss man ausprobieren. Auf der BLICKFANG kann man mit den Designern direkt in Kontakt treten, Fragen stellen, oder sprachlos ohne Zweifel kaufen, was gefällt. Innovation ist dabei groß geschrieben. Von den 140 Ausstellern ist knapp die Hälfte das erste Mal dabei. Dass die BLICKFANG nicht nur die größte Designverkaufsmesse, sondern auch die aufregendste und sinnlichste ist, spricht sich herum. So wird auch dieses Jahr eine Steigerung der Besucherzahlen - 2006 kamen 11.800 Designinteressierte ins MAK - erwartet.
Arn Design (Design/Innenarchitektur):
Der 33-jährige Objekteinrichter und Möbeldesigner Marc Arnberger hat die Höhere Technische Lehranstalt Mödling absolviert, sowie das Kolleg für Möbel und Industriedesign. Seit dieser Zeit bestimmt das Motto „Gutes Design ist möglichst wenig Design“ seinen Kreativitätsprozess. Der gebürtige Wiener sucht und entwirft „optische Ruhe“, Protz und Prunk sind bei ihm fehl am Platz. Diese Einstellung erwuchs auch aus den Besuchen der Frank Loyd Wright Akademie in Arizona, USA, sowie intensiver Recherche über Adolf Loos. Marc Arnberger ist darüber hinaus in den Bereichen Medientechnik und Licht kreativ tätig. www.arndesign.at
Anzüglich (Mode):
Mit ihrer Mode fordert Koszednar das kreative Potential der TrägerInnen: Eine Mischung von traditionellen Schnitten und ungewöhnlichen Materialien, die durch Schnürtechniken miteinander verbunden werden. So entstehen Stile, die der Tagesverfassung und der eigenen Persönlichkeit entsprechen: Elegant, verspielt, verrückt, gewagt - der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dennoch setzt Barbara Koszednar mit „anzüglich“ auf feminine Formen, die ein Ausdruckmittel ihrer Handwerkkunst sind. www.anzueglich.at
Popular (Mode):
Hinter „popular“ stehen Elsa Klauser und Ferdinand Klauser, ein Wiener Designerduo mit Faible für Sinn und Sinnlichkeit von Kleidung. Als sie im Herbst 2005 die Designfirma gründeten, stand ihnen vor allem Mode für stilbewusste Individualisten im Sinn. Den Mainstream-Trends hinterher zu laufen, überlassen sie gerne anderen Designern. Dafür lassen sie sich viel zu gerne von eigenen Erfahrungen, Geschichten und Ideen inspirieren. Diese sind der Schlüssel ihrer Kreativität und so präsentiert sich jede der Kollektionen als deren „liebevolle, verspielte und oft aufwendig“ verarbeitete Variation. www.cafepopular.at
Depingo - Roland Glatzl (Fotografie/Gestaltung):
Die Frage „Wie bringe ich Informationen an die Wand?“ beschäftigt den gebürtigen Wiener bereits seit seinen beruflichen Anfängen. Ihm stellt sich diese Frage in der Planung und Ausführung von Informations- u. Wegleitsystemen fast täglich. Das Projekt DEPINGO „Bilder für die Wand“ war die logische Konsequenz aus der beruflichen Tätigkeit und der kreativen Objektgestaltung. Mit den bereits bekannten Techniken von Folienschnitt und Digitaldruck auf Vinylfolien, und der neuen Idee diese direkt an die Wand zu kleben eröffneten sich geradezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Derzeit kann man auf der Homepage www.depingo.at zahlreiche Motive für die verschiedensten Wohnbereiche direkt bestellen.
Gina Drewes (Mode):
Mit der Gründung des eigenen Labels „Gina Drewes“ konnte die Jungdesignerin ihre angeborene Leidenschaft für Mode endlich in das richtige Format bringen. Mit ihrer Mode verleiht sie dem Alltag Sex-Appeal, Weiblichkeit und Humor. Es sind eigenwillige Einzelteile und spannende Kombinationen, die das weibliche Selbstbewusstsein ungezwungen kleiden. Baumwolle in allen Aufgeboten der Webkunst, fließende Seiden, klassische Spitzen und Stickereien sowie leichtgewichtige Wollstoffe zählen zu ihren Favoriten. Hochwertige Stoffe und präzise Schnittkunst sind ihr Markenzeichen, mit grellen Farben und pompösen Formen hat Drewes nichts am Hut. Die Farben schwarz, weiß und Pastelltöne ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Kollektionen, als Signalfarbe kommt auch mal Rot vor. Gina Drewes weiß was sie mit ihrer Mode erreichen will: Die Trägerin soll gefallen und auffallen! www.ginadrewes.com
Szidonia Szep (Mode):
Die Auseinandersetzung mit Alltagskleidung, ihrer Kodierung und ihrem Potential Gedankengänge zu transportieren, bildet den Leitfaden des Labels Szidonia Szep, das 2007 von der gleichnamigen Designerin gegründet wurde. Szep studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien Textiles Gestalten bei Univ.Prof.Mag.art. Barbara Putz–Plecko und Bildnerische Erziehung bei Univ.Prof. Mag.art. Erwin Wurm. Die Arbeiten der Designerin konnten u.a. bereits bei folgenden Shows bzw. Ausstellungen bewundert werden: 7 festival for fashion & photography/ guerilla store, Wien; Selection Nr 6, ’Countdown’, 100 labels : 100 dresses, MQ Wien; Performance: Elf tragbare Objekte/ ModeQuartierShows winter06, MQ Wien Art Position, Junge Kunst in Wien, Ottakringer Brauerei, Wien. www.szidoniaszep.com
Franz Pacher (Möbel):
Franz Pacher wurde in Melbourne, Australien geboren. Er studierte Design an der Swinburne School of Design, die er 1999 abschloss. Seit 2002 ist er in Europa beheimatet, sein aktueller Wohnsitz ist in Wien. Seine Entwürfe im Bereich der Inneneinrichtung, ob Kaffeetische, Vasen oder Besteckhalter, sind geprägt vom futuristischen Design, das durch flexible Formengestaltung vielseitig eingesetzt werden kann. Als wichtigste Einflüsse auf sein Werk nennt er klanghafte Namen der Designbranche wie Zaha Hadid, Donald Judd, Peter Corrigan und Daniel Libeskind. www.franzpacher.com
Mode von OTTO
Frisuren
Mode von Heine
Perlenschmuck