Christian Lacroix macht nur mehr in Lizenzen
Nun ist es endgültig. Das berühmte französischen Haus Christian Lacroix streicht die Segel bei Luxusmode. Nach dem Sanktus des Pariser Handelsgerichtes tritt der Sanierungsplan für das zahlungsunfähige Unternehmen in Kraft. Das bedeutet das Aus für den Haute-Couture- und Prêt-à-Porter-Bereich und Streichung von 90 Prozent der Stellen. Alternativen wären der Verkauf des Hauses – im Spiel ist Scheich Hassan bin Ali el Naimi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten - oder dessen Schließung gewesen.
Laut dem Sanierungsplan verbleiben knapp ein Dutzend Mitarbeiter im Betrieb, die sich um den Ertrag aus Lizenzverträgen für Accessoires und Parfüms mit dem weltbekannten Namen Christian Lacroix bemühen. Der Gewinn soll allerdings direkt die Gläubiger der Firma zufriedenstellen.
Christian Lacroix hatte schon bei den Pariser Modeschauen im Oktober gefehlt und man erwartete die Ereignisse. Der Macher Lacroix selbst hatte den Betrieb schon vor Jahren an das ehemalige Mutterhaus LVMH verkauft. Er als Person entwirft mittlerweile unter anderem Firmennamen die edle Einrichtung für Hotels und Hochgeschwindigkeitszüge.
Damit verbleiben nur noch vier französische Haute-Couture Schneider der Spitzenklasse am Markt: Jean Paul Gaultier, Chanel, Christian Dior und Givenchy.
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