Giftstoffe in Kleidung aus China gefunden
In Neuseeland fanden Handels-Aufsichtsbehörden Kleidungsstücke aus China, versehen mit Chemikalien, die eingesetzt werden um die Stoffe bei längeren Transporten vor Schimmel und Moder zu schützen. Formaldehyd nennt sich jener Stoff, der in geringen Mengen nicht schädlich ist. In diesem Fall wurden scheinbar so hohe Mengen eingesetzt, dass die Sicherheitsstufe überschritten wurde und neuseeländische Behörden umgehend ihre englischen Handelspartner informierten. Bei Tragen der Kleidung kann es in harmloseren Fällen zu Hautausschlag, unter Umständen aber auch zu erhöhtem Krebsrisiko kommen. Kinderkleidung war von den schädlichen Chemikalien genauso betroffen wie Kleidung für Erwachsene.
Formaldehyd wird für die Bearbeitung von Stoffen seit Jahrzehnten verwendet um etwa knitterfreie oder flecken-resistente Kleidung herzustellen. Importeure, Hersteller und Händler haben bereits Anfragen gestellt, um sicher zu gehen, dass ihre Produkte nicht gesundheitsgefährdend sind.
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