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    Samstag, 07. November 2009 | Short News

    Italienische Modeausstellung im quartier21/MuseumsQuartier

    „50 ± anni di moda italiana“ setzt ab 9. Dezember die im Oktober gestartete Programmreihe freiraum quartier21 INTERNATIONAL fort. Gezeigt werden „Haute Couture“ und „Pret-á-porter“ herausragender italienischer ModedesignerInnen und Labels wie Emilio Pucci, Prada, Gai Mattiolo oder Krizia beginnend mit den 50er Jahren bis hin zu Nachwuchs-Talenten der Gegenwart.

    Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt durch die italienische Modegeschichte, von der traditionellen „Alta Moda“ bis hin zu den Arbeiten junger DesignerInnen im zeitgenössischen Teil der Schau. Konzipiert wurde sie von der Italienischen Botschaft und dem Italienischen Kulturinstitut in Wien sowie den Kuratorinnen Fiorella Galgano und Alessia Tota vom Studio Galgano in Rom gemeinsam mit dem österreichischen Kuratorenteam Angelika Höckner und Gerald Moser.

    In der Schau „50 ± anni di moda italiana“ wird der Mythos italienischer Mode im Wandel der Zeit gezeigt. Neben bekannten DesignerInnen werden zudem Arbeiten junger Talente präsentiert, darunter auch TeilnehmerInnen des Artist-in-Residence Programms des quartier21.

    Italienische Mode wird mit Eleganz, besonderer Qualität und Verarbeitung verbunden. Ziel der Ausstellung ist es anhand von Modellen von bedeutenden ModeschöpferInnen aus den letzten fünfzig Jahren zu zeigen, was die italienische Haute Couture auszeichnet und in welcher Verbindung sie zur „Alta Moda Pronta“, dem italienischen „Prêt-á-porter“ steht.

    Im zweiten Teil der Ausstellung sind die Entwürfe fünf junger italienischer ModedesignerInnen zu sehen, von denen zwei gleichzeitig auch Artists-in-Residence des quartier21 im MuseumsQuartier sind: Karisia Paponi und Antonio Piccirilli. Während Karisia Paponi sich vom skulpturalen Charakter von Porzellan zu einer märchenhaft femininen Kollektion inspirieren lässt, entwirft Antonio Piccirilli analytisch und beschäftigt sich auf der Suche nach Authentizität mit dem Ver- und Enthüllen. Experimentierfreudig in der Verwendung von ungewöhnlichen Materialen gibt sich Valeria Farina, die ihre Accessoires aus Brotteig gestaltet. Tragbare junge Mode sieht man bei Maria Garelli, sie orientiert sich in ihrer Kollektion an aktuellen Trends. Fließende feminine Schnitte im Zeichen traditioneller japanischer Nähkünste zeigt wiederum Michela Carraro.

    Dennoch, so unterschiedlich die ModedesignerInnen sind, haben sie auch etwas gemeinsam: in ihrem Streben nach neuen Entwürfen spielt die Vergangenheit eine wichtige Rolle, womit sich der Kreis zu den Arbeiten der traditionellen „Alta Moda“ schließt.

    50 ± anni di moda italiana

    10.12.2009 – 20.01.2010

    täglich 10-19h,

    freiraum quartier1 INTERNATIONAL

    Eintritt frei

     

     


    quartier21.mqw.at








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