Roundtable: Ökologie und Ethik werden zum Mode-Mehrwert
"Social Responsibility - Trend oder Zukunftschance für die Textilindustrie?" lautete die Fragestellung unter Leitung von Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.
Knapp zwei Stunden wurden Antworten gesucht und dann war dem Podium ebenso wie dem Fachpublikum klar: Hier steht eine Branche nochganz am Anfang. Doch die Endverbraucher sind sensibilisiert und achten auch bei den Textilien immer sorgfältiger auf das Etikett, hinterfragen Gesundheitsverträglichkeit und die ethischen und ökologischen Aspekteder Produktion.
Je größer der Druck des Endverbrauchers wird, umso energischer stärken Handelsketten und Unternehmen ihre Manpower und Investitionen im Bereich Umweltfreundlichkeit und Social Responsibility. Dabei ist nicht auszuschließen, dass es oft vor allem die Hoffnung auf Wettbewerbsvorteile und höhere Renditen ist, die die Investitionsgelder freisetzt.
Schon einmal, in den 90er-Jahren, hat das Öko-Fieber die Branche erfasst. Doch anders als damals gehen heute die Experten davon aus, dass diesmal ein nachhaltiger Prozess in Gang gekommen ist, der auch nach dem Medien-Hype noch weiterwirkt.
Teilnehmer Round Table:
Frau Rahel Greuter: Produktmanagerin Greuter Jersey AG, einer der führenden Stoffhersteller in Europa.
Herr Ton van Lier: General Manager Northern Europe Timberland.
Herr Dipl. Ing. Rolf Heimann: Leiter der Bereiche Innovation und Ökologie bei Hess Natur.
Frau Karin Fuchs-Gamböck: Autorin des Buches "Corporate Social Responsibility im Mittelstand".
Herr Rolf Schröter: Ressortleiter "Unternehmen" Werben&Verkaufen.
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